Gesundheitsmanagement für Pflegeberufe

Gesundheitsmanagement für Pflegeberufe

ASZ Arbeitsmediziner und Sicherheitsfachkräfte

Mitarbeiter in Pflegeheimen sind einer Vielzahl an Belastungsfaktoren ausgesetzt. Das ASZ  arbeitet mit multidisziplinären Ansätzen, um Krankenstandsraten und Fluktuation zu minimieren.

Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen wir in den kommenden Jahren weiter wachsen. Internationale Studien zeigen, dass gerade in Einrichtungen der Altenpflege die Krankenstandsrate und die Fluktuationsrate der Mitarbeiter sehr hoch ist. Tendenz weiter steigend.

Psychische und körperliche Belastungen
Die Mitarbeiter haben eine sehr vielfältige Belastungssituation an ihrem Arbeitsplatz: körperlich durch schweres Heben und Tragen und psychisch - einerseits durch diverse Arbeitszeitregelungen wie Wechselschichten und Dauernachtschichten, andererseits durch die hohe Verantwortung und die ständige Auseinandersetzung mit dem Leid und dem Tod pflegebedürftiger Menschen.

ASZ Präventivteam im Einsatz
Zur systematischen Erfassung all dieser Faktoren setzt das ASZ ein Präventivteam ein, das aus Arbeitsmedizinern, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Arbeitspsychologen und Sicherheitsfachkräften besteht. Dadurch kann auf vielen Ebenen gleichzeitig agiert werden.
Folgende Aktivitäten werden beispielsweise in Pflegeheimen koordiniert gesetzt: die Organisation von Schutzmaßnahmen, z.B. von Impfungen, die Unterstützung der Hygienebeauftragten, ergonomische Beratungen zur Vermeidung von Rückenschmerzen, Workshops zur Bearbeitung der psychosozialen Belastungen und sicherheitstechnische Beratungen.
Bei der Sicherheitstechnik geht es um die Vereidung von Arbeitsunfällen, die Erstellung von Unterweisungsunterlagen und die Beratung der Medizin- und Haustechnik. Gezielt werden die Ressourcen der Mitarbeiter auf verschiedenen Ebenen gestärkt, um mit den beruflichen Anforderungen möglichst gut zurechtzukommen.