Brandschutz

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Neue Technologien - Neue Untersuchungen

hochregallager_innen



Durch den technologischen Fortschritt gibt es immer wieder neue Anforderungen für die Mitarbeiter und damit auch für die Arbeitsmedizin. Zu diesen Herausforderungen gehört auch das Arbeiten in Räumen mit reduziertem Sauerstoffanteil in der Luft.
 

Immer mehr Firmen setzen auf eine neue Technologie im Brandschutz: die Reduktion des Sauerstoffanteils in der Luft. Angewendet wird die Technik vor allem bei Server- und Lagerräumen. Beim Betreten eines solchen Raumes ist es so, als ob man mit einem Schritt vom Tal auf einen Berggipfel mit rund 3.800 Metern Höhe gestiegen wäre. Die neue Verordnung für Gesundheitsüberwachung (VGÜ) schreibt daher vor, dass nur gesunde Menschen solche Räume betreten dürfen und auch dies nur für begrenzte Zeiträume.

Das erste Hochregallager mit Sauerstoffreduktion in Oberösterreich wurde von Backaldrin in Asten errichtet. Der Grund: Brandgeruch und Wasser würden die hochwertigen Backrohstoffe im Lager unbrauchbar machen. Deshalb wird der Sauerstoffgehalt in der Umgebungsluft reduziert, sodass jeder Brand im Keim erstickt wird. Backaldrin, auch als Kornspitz-Erfinder bekannt, stellt mehr als 400 Produkte für Brot, Gebäck und Mehlspeisen her und liefert in 80 Länder weltweit. 
 
Neue Technologien - Neue Untersuchungen!

Die ASZ Ärztin Dr. Renate Schimetta hat gemeinsam mit Gerhard Aumair, Sicherheitsbeauftragter, Unterweisungen erstellt. Bei allen Mitarbeitern, die im neuen Lager für Wartungsarbeiten zuständig sind, konnte Frau Dr. Schimetta persönlich die vorgeschriebenen Untersuchungen durchführen, da sie eine der wenigen Ärzte mit Ermächtigung dazu ist.


"Durch entsprechende Maßnahmen - Kennzeichnung, Zutrittsbeschränkungen, Untersuchungen - können wir die Gesundheitsrisiken minimieren", so Schimetta.
 

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