Professionelles betriebliches Eingliederungsmanagement fördert Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten, Fehlzeiten sinken und bewährte MitarbeiterInnen bleiben dem Unternehmen erhalten.
Die häufigsten Ursachen für Krankenstände betreffen den Bewegungsapparat und die Psyche. Nach längeren Krankenständen, wie z.B. nach einem Burnout-Syndrom fällt der Weg zurück in den Job oft schwer.
Strukturen für betriebliches Eingliederungsmanagement erleichtern den ArbeitnehmerInnen den Weg zurück ins Arbeitsleben und helfen, erneuten Krankenständen vorzubeugen. Es empfiehlt sich, betreibliches Eingliederungsmanagement in die betriebliche Gesundheitsförderung zu integrieren. ASZ-Arbeitsmediziner und Arbeitspsychologen stehen dabei als Partner zur Verfügung. Betriebliches Eingliederungsmanagement ist immer individuell und dynamisch. Aber es gibt empfohlene Vorgehensweisen.
Im Vordergrund steht die Nutzung und Überprüfung der Gefährdungsbeurteilung für den jeweiligen Arbeitsplatz. Darauf basierend werden Maßnahmen mit dem Ziel der Verhaltens- und Verhältnisprävention entwickelt. Dazu gehören technische Hilfsmittel und arbeitsorganisatorische Maßnahmen. Oft führen dabei schon kleine Veränderungen zu deutlichen Verbesserungen. Neben der Arbeitsplatzbeurteilung steht das individuelle Gespräch im Vordergrund. Das Ziel dabei ist die individuelle Stärkung der Gesundheitsressourcen der MitarbeiterInnen.
Die Arbeitnehmer profitieren außerdem von einer vertrauensvollen Atmosphäre und haben die Gewissheit, dass keine medizinischen Daten an Dritte weitergegeben werden.
Projekt VSK - Vorbeugen statt Kündigen
Dieses Projekt, das im Jänner 2010 in Kooperation mit der Miteinander GmbH und dem ASZ gestartet wurde, hat ebenfalls die Ziele der Vermeidung von Langzeitkrankenständen, der Berufsunfähigkeit und der Erhaltung der Arbeitsfähigkeit. Die Zielgruppen sind Beschäftigte, die aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen Probleme am Arbeitsplatz befürchten oder auch Unternehmen, die auf Wunsch der betroffenen MitarbeiterInnen in den Berataungsprozess eingebunden werden. Die Beratung erfolgt durch oberösterreichweit tätige Case Manager und umfasst die Erfassung der Ist-Situation, Stärken- und Ressourcen-Analyse, berufliche Laufbahnplanung, Zielvereinbarungen, lösungsorientierte Interventionen und Evaluation. In Kooperation mit dem ASZ kann im Bedarfsfall eine arbeitsmedizinische Abklärung und Beratung erfolgen.
Die Dienstleistungen im Rahmen des Projekts können oberösterreichweit kostenlos in Anspruch genommen werden. Das Projekt wird vom Bundessozialamt gefördert.
Interessenten wenden sich an:
office@asz.at