Viele Unternehmen sprechen derzeit über Fachkräftemangel. Aus Sicht des asz – Zentrum für Arbeitsgesundheit und -sicherheit greift diese Debatte jedoch zu kurz. Denn wer Mitarbeiter:innen langfristig halten will, muss nicht nur rekrutieren, sondern vor allem gute Bedingungen schaffen, damit Menschen gesund, leistungsfähig und gerne im Unternehmen bleiben. „Wenn Personal knapp ist, bekommt jede Maßnahme, die Arbeitsfähigkeit stärkt und Mitarbeiter:innen im Unternehmen hält, eine neue Bedeutung“, sagt Thomas Marks, Geschäftsführer des asz. „Prävention ist damit längst mehr als eine Pflichtaufgabe, sie ist ein Wettbewerbsfaktor.“
Prävention rechnet sich und gewinnt an strategischer Bedeutung
Dass sich Investitionen in Prävention auch wirtschaftlich auszahlen können, ist seit Jahren bekannt. Weniger Ausfälle, stabilere Abläufe und eine höhere Mitarbeiterbindung machen Arbeitsgesundheit und Arbeitssicherheit auch betriebswirtschaftlich sinnvoll. In Zeiten knapper Personaldecken kommt eine weitere Dimension hinzu: Gute Arbeitsbedingungen helfen Unternehmen dabei, bestehende Mitarbeiter:innen gesund, motiviert und langfristig im Betrieb zu halten. „Der wirtschaftliche Nutzen guter Prävention war immer da“, so Marks. „Heute wird zusätzlich sichtbar, wie stark sie auch über Mitarbeiterbindung, Arbeitsfähigkeit und Stabilität im Unternehmen mitentscheidet.“
Die größte Wirkung entsteht dort, wo Maßnahmen im Alltag greifen
Für das asz geht es dabei nicht nur um klassische Einzelmaßnahmen. Arbeitsmedizin, Arbeitssicherheit, Arbeitspsychologie und Gesundheitsförderung entfalten ihre größte Wirkung dort, wo sie zusammenspielen und im Arbeitsalltag tatsächlich greifen. „Unternehmen tun in vielen Bereichen bereits viel. Entscheidend ist aber, ob diese Maßnahmen im Alltag Wirkung entfalten“, sagt Marks. „Nicht die einzelne Maßnahme macht den Unterschied, sondern wie gut Gesundheit, Sicherheit und Arbeitsorganisation zusammengedacht werden.“
Gerade in Zeiten knapper Personaldecken wird das zu einer strategischen Frage: Wer Ausfälle reduziert, Belastungen früh erkennt, sichere Rahmenbedingungen schafft und gleichzeitig die Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen stärkt, stabilisiert auch das Unternehmen selbst.
asz setzt auf vernetzte Prävention statt auf Insellösungen
Genau hier setzt das asz seit Jahren an. Als familiengeführtes Unternehmen begleitet das asz Betriebe mit einem interdisziplinären Zugang – von Arbeitsmedizin über Arbeitssicherheit bis hin zu Arbeits- und Organisationspsychologie. Ziel ist es, nicht nebeneinander zu arbeiten, sondern gemeinsam wirksame Lösungen zu entwickeln.
„Unsere Stärke als asz liegt in der Verzahnung einzelner Maßnahmen“, betont Marks. „Wir betrachten Arbeitsgesundheit und Arbeitssicherheit nicht isoliert, sondern als Teil eines Gesamtsystems. So entsteht aus einzelnen Leistungen ein Ansatz, der für Unternehmen und Mitarbeiter:innen spürbar mehr bringt.“
Dieser ganzheitliche Blick gewinnt auch deshalb an Bedeutung, weil sich die Anforderungen in der Arbeitswelt verändert haben: Neben Sicherheit und Gesundheit rücken Themen wie Bindung, Belastung, Führung und Arbeitgeberattraktivität stärker in den Vordergrund.
Welttag als Anlass für einen Perspektivenwechsel
Anlässlich des Welttags für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz rückt das asz deshalb einen Gedanken in den Mittelpunkt: Prävention schützt nicht nur – sie stärkt auch die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen. „Wer heute nur darüber nachdenkt, wie neue Fachkräfte gewonnen werden können, greift zu kurz“, sagt Marks. „Die mindestens genauso wichtige Frage ist, wie es gelingt, die Menschen im Unternehmen gesund, zufrieden und arbeitsfähig zu halten. Genau dafür braucht es einen vernetzten Zugang.“





